Sprachintensivwoche: Sevilla

 ¿Hola, qué tal? ¿Dónde está..? und so weiter und sofort. So begann für 25 Schüler/innen des 4. Jahrganges b der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Bad Leonfelden das Schuljahr 2010/ 11 in Sevilla. Vom 1. – 11.Oktober 2010 fuhren 25 motivierte, sprachinteressierte Schüler/innen nach Spanien um an Ort und Stelle ihre Sprachkenntnis unter Beweis zu stellen. Unter den 25 jungen Leuten befanden sich 10 Schüler/innen, die ihr 2-monatiges Sommerpraktikum auf den Balearen und Lanzerote absolviert hatten. Nachdem die Schüler/innen von den Native Speakern der Sprachschule Giralda Center nach ihren individuellen Sprachfertigkeiten in 3 Gruppen eingeteilt wurden, konnte der Unterricht beginnen. Dieser fand teilweise auf der Straße und den Plätzen von Sevilla statt. Es mussten Interviews und Recherchen durchgeführt werden, die im Unterricht diskutiert wurden. So kam es zu heißen Diskussionen über den Stierkampf in Spanien und manch

andere Bräuche, die sich von denen in Österreich wesentlich unterschieden. Am Nachmittag wurden Besich-tigungen und Führungen der berühmten Sehenswürdigkeiten von Sevilla unternommen, wie der Catedral mit der Giralda, dem Alcázar, dem Barrio Santa Cruz sowie der Plaza de toros. Besonderen Anklang bei allen Schülerinnen und Schülern fand der Workshop zum Flamencotanz mit anschließender Flamencoshow. Die Burschen zeigten sich als besonders talentierte Flamencotänzer. An den beiden Wochenenden unternahm die Klasse Ausflüge nach Córdoba, wo die Mezquita und die Judería unter die Lupe genommen wurden. Nach Granada zur Alhambra, nach Cádiz an den Strand, wo Franziska und Ramona wie Hally Berry im Bondfilm: „Stirb an einem anderen Tag“, dem Atlantik langsam entstiegen. Abschließend organisierten die Schüler/innen ein gemeinsames, typisches Abendessen mit Paella und

Eis. Den letzten Vormittag verbrachte die Gruppe im nahe gelegenen Parador von Carmona, einem 5 Sterne Hotel, das einer mittelalterlichen Wehranlage über einem Abgrund nachgebaut wurde. Der Hotelmanager ließ es sich nicht nehmen, die österreichischen, zukünftigen Berufskolleginnen und –kollegen durch das Haus zu führen und das Konzept der spanischen Paradores zu erklären. Mit einem letzten gemeinsamen Getränk, vielen Ideen und Motivation für das neue Schuljahr trat die Gruppe die Heimreise an. Abschließend ist zu vermerken, dass diese Art von Unterricht den neuen Kriterien des kompetenzorientierten, fächerübergreifenden Lernens entspricht, denn es werden Fremdsprache, Kultur, Geografie, Geschichte, Kochen und Servieren, Gastronomie und Tourismus übergreifend vernetzt und ohne Anstrengung gelernt. Dies ist die ideale Schule des Lebens.

Mag. Romana Bauer

   

Flughafen Hörsching: Hurra, wir fliegen nach Sevilla!

Unsere talentierten Flamencotänzer!

Die Burschen der HIVb erholen sich von den Anstrengungen der „Visitas“ bei einem Glas Limo. Auch Frauen haben Durst bei dieser Hitze und Kultur. Isabelle bei einem Glas „tinto de verano“.

Anja, Michael und Philipp im Glockenturm der Giralda Nach soviel Kultur, bekommen unsere Herren Durst. Ein „tinto de verano“ muss auch einmal verkostet werden.

Spanierinnen beim „Poltern“. Wir sind ganz fasziniert von den spontanen Tanzeinlagen der Sevillanas.  Wir warten auf unseren Reiseführer

Die Giralda, der maurische Glockenturm der christlichen Kathedrale von Sevilla. La Plaza Virgen de los Reyes, Treffpunkt sämtlicher Schüler- und Touristengruppen in Sevilla

Eine der vielen typischen Bares in Sevilla Im „casco antiguo“ von Córdoba mit Blick auf die Mezquita.

Nach dem Rundgang im „Parque María Luise“ füttern Daniel, Katharina, Anna und Lisa die Tauben. Wobei Lisa eher von ihnen attackiert wird. Taubenfüttern macht durstig. Wir probieren das beste „Granizado“ der Stadt.

Blick auf Córdoba Rast in Córdoba: Philipp, Lukas, Julian, Anna und Julia

Raquel führt uns durch die Judería in Córdoba. Mag. Mitterbauer lauscht gespannt der spanischen Sprache. Ein typischer spanischer Innenhof. Leider nur eine Imitation für Touristen.

Raquel erklärt uns die unterschiedlichen Baustile in der Mezquita von Córdoba Cádiz zwischen Regen und Sonnenschein. Vor dem Castillo San Sebastián. Die Wellen des Atlantiks sind bis zu 3 Meter hoch.

Aufgepeitschte Wellen, im Hintergrund Cádiz. Japanische Touristen essen trotz Regens im Freien. Man weiß sich zu helfen!

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