H3c - Sportwoche in Kroatien
| Zuerst war es nicht sicher, ob wir, die damalige H3c, auf Sportwoche nach Pakoštane, gelegen an der Westküste (Dalmatinische Küste) Kroatiens fahren dürfen, umso größer war die Freude, als es sich dann doch verwirklichte. Die ganze Klasse fieberte der Sportwoche (die vom 16.-22. Juni stattfinden sollte) schon wochenlang zuvor entgegen und war gespannt, wie es dort wohl aussehen würde. Zwar hatten alle aus Prospekten und Bildern schon einiges von dort gesehen, aber außer mir (da ich schon 2x dort auf Urlaub war), konnte sich noch keiner etwas darunter vorstellen. Die Fahrt dauerte ca. 10 Stunden und je länger wir gefahren waren, umso trockener wurde die Landschaft, umso wärmer und schöner wurde das Wetter und umso ungeduldiger wurde die Klasse. Die letzte Stunde verbrachten viele mit Singen, fotografieren der Landschaft , oder Kleidung wechselnd, da es zu dieser Zeit in Österreich noch ziemlich kühl war, doch in Kroatien hatte es bereits 25-29° C. Untergebracht waren wir in einem All Inklusive Club (Club Med), in Strohhütten, an einer wunderschönen Bucht gelegen in einem Pinienwald. Wir hatten besonders Glück und bekamen Hütten direkt am Meer. Als wir dann endlich angekommen waren und wir die Hütten bezogen hatten, trafen wir uns bei untergehender Sonne am Segelsteg um den Ablauf der Woche zu besprechen. Unter anderem wurde auch die absolute Grenze der "am Abend in der Hütte sein müssen"-Zeit ausgemacht. Am ersten Abend nahmen es manche nicht so genau mit der Nachtruhe, doch dafür wurden sie am nächsten Tag in der Früh von Herrn Keplinger mit einem speziellen Morgenprogramm belohnt, welches unter anderem aus Schwimmen und Laufen bestand, während die anderen noch schlafen durften, die am Vortag pünktlich in der Hütte waren. Und siehe da, das Training zeigte Wirkung, denn in den folgenden Tagen wurde die Schlafensgehzeit genau eingehalten. Nach dem Frühstück durften wir uns am Vormittag alleine sportlich betätigen. Während die einen das meiste des Aerobic-Vormittagsprogramms mit-machten um ihren Körper in Form zu bringen, quälten sich andere beim Surfanfängerkurs, trainierten auf den Tennisplätzen oder warfen sich beim Judo gegenseitig auf die Matte. |
![]() |
Blaues Meer, Inseln am Horizont: |
|
Am ersten Abend: |
![]() |
|
Vor dem Mittagessen gab es einen Salsa-Tanzkurs, in dem wir einen Tanz einstudierten, den wir bei einer Publikumsshow am Abend vorführten. Nach einem umfangreichen Mittagsbuffet hatten wir einige Zeit Mittagspause, wo viele von uns am Strandweg in den ca. 10min entfernten Ort spazierten. Am Nachmittag stand gemeinsames Programm auf der Liste. Wie man sich vorstellen kann waren wir alle höchst motiviert "J", versuchten unsere beiden Lehrer (Herr Keplinger + Herr Panholzer) zu überreden das Nachmittagsprogramm ausnahmsweise ausfallen zu lassen - leider ohne Erfolg, doch anders als vorher gedacht wurde es jeden Tag ziemlich lustig. Einmal mussten wir in einer Art Staffel zuerst zu zweit in einem Zweier Kajak eine bestimmte Route fahren. Das war sehr amüsant. Ca. 14 Kajaks starteten zur gleichen Zeit und versuchten alle auf einmal als schnellste wieder im Ziel zu sein. Man kann sich vorstellen, dass da teilweise ein ziemliches Durcheinander herrschte und die Paddel mehr in der Luft als im Wasser waren. Als die letzten schnaufend wieder "strandeten" und wir dachten, das wäre es gewesen, fing es jedoch erst richtig an. Wiederum zu zweit, mussten wir eine Runde durch den Club laufen, in der Startreihenfolge in der wir beim Kajak angekommen waren. Am frühen Abend gingen (meist die Mädchen aus der Klasse) nochmals in Aerobic und am Abend traf sich die ganze Klasse um gemeinsam Abend zu essen. Danach setzten sich noch einige gemütlich zusammen oder sahen sich die Shows in der Freiluftarena an. Am Ende jeder Show gab es Musik, bei denen die Animateure bestimmte Bewegungen dazumachten, die die anderen Leute nachmachen mussten. Auch die beiden Lehrer tanzten mit und beim anschließenden Discobesuch waren manche kaum zu bremsen. Eine Woche verging leider viel zu schnell. Ich glaube, ich kann im Namen aller sprechen, wenn ich sage, dass es eine unvergessliche Sportwoche war, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird! Nadine Emberger |